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Sicherheitshinweise für den Umgang mit Ausrüstung und Gasen beim Autogenschweißen

Damit die Sicherheit der Anwender stets gewährleistet bleibt, müssen beim Autogenschweißen alle Ausrüstungsgegenstände, Geräte und Komponenten wie Schläuche und Flammensperren in einwandfreiem Zustand gehalten werden. Was ist dabei zu beachten?

Die Gasschläuche zum Autogenschweißen an den Gasflaschen müssen von bester Qualität sein, stets gewartet werden und die geltenden europäischen Normen einhalten. Schläuche von minderer Qualität sind meist verhärtet, spröde, neigen dazu, undicht zu werden oder entzünden sich im Innenraum, wenn Sauerstoff eindringen sollte.

Vorsicht: Niemals Wasserschläuche für Gasversorgungssysteme verwenden!

Schläuche regelmäßig überprüfen!

Bei Autogenschläuchen ist immer auf die richtige Länge zu achten. Nicht zu lang, aber lang genug, damit die Gasflaschen fernab von gefährlichen Funken oder heißem Metall an einem gesicherten Platz aufgestellt werden können. „Überschüssige Schlauchlängen sollten nie um die Gasflasche, den Regler, unter dem Schweißbereich oder in der Nähe der Gasflaschen aufgerollt werden“, erklärt Dr. Dirk Kampffmeyer, Experte für Anwendungstechnik Schweißen & Schneiden bei Messer. „Denn im Notfall lassen sich Brände in einem aufgewickelten Schlauch nur sehr schwer löschen. Nicht benötigte Schlauchlängen sollten daher an gesicherten Orten verwahrt werden.“

Unfälle, Ausfälle und Schäden entstehen meist durch falsch befestigte Schläuche. Daher sollten die Enden an den Anschlüssen sowie Auslässen von Reglern und Brennereinlässe über gut verschließende Muttern verfügen, um eine sichere Verbindung zu garantieren. Alte oder gebrauchte Schellen für Schlauchanschlüsse müssen ausgemustert werden. Zudem können verdrillte, losgelöste Drähte große Schäden an den Gasschläuchen hervorrufen. Daher muss der Anwender regelmäßig alle Anschlüsse kontrollieren und die Schläuche spülen.

Rückschlagventil und Flammensperren integrieren

Gefürchtete Flammenrückschläge können viele Ursachen haben: Beispielsweise wenn die vorgegebenen Verfahren nicht eingehalten werden, die Düsen verstopft sind, Geräte defekt oder undicht sind oder wenn die Geräte nicht mit dem entsprechenden Druck betrieben werden. Eine relativ häufige Ursache sind Gasgegenströme, die durch ein Gas entstehen, das unter hohem Druck in einen Schlauch mit niedrigerem Druck zurückströmt. Ein integriertes Rückschlagventil sorgt dann dafür, dass in den Autogenschläuchen mögliche Brände, Verletzungen und Schäden abgewendet werden, indem sich Sauerstoff und Brenngas im Schlauch nicht vermischen können.

Eine Flammensperre fungiert als „Feuerwehr“, um im Notfall die rückschlagenden Brände zu löschen und gemeinsam mit dem Absperrventil das weiterströmende Gas zu stoppen. Diese Sicherheitsfunktionen bieten insbesondere für vulnerable Einsatzbereiche wie medizinische Einrichtungen oder Arbeitsplätze mit entzündlichen oder gefährlichen Chemikalien einen optimalen Schutz. Sämtliche Brenngas- und Sauerstoff-Versorgungssysteme, die in Verbindung mit Brenngasen arbeiten, sollten mit Flammensperren ausgestattet werden.

„Alle Geräte mit Sauerstoffzufuhr benötigen für ihren Zweck des Einsatzes eine Zulassung“, erklärt Dr. Dirk Kampffmeyer. „Die dafür geltenden Vorschriften differieren von Land zu Land. Es empfehlen sich Flammensperren mit mehreren Sicherheitsfunktionen. Dazu gehört ein druckempfindliches Absperrventil, das vom Anwender manuell geöffnet werden muss.“

Griffstücke, Düsen und Dichtungen

Das Autogenschweißen erfolgt mit dem Brennergriffstück bzw. Griffstück. Daran sind die Anschlüsse für die Gasschläuche befestigt. Für die Regulierung der Gaszufuhr betätigt der Anwender die Ventile am Handgriff. Am Brennergriffstück ist das Mischrohr angebracht, in dem sich die beiden Gase Sauerstoff und Brenngas verbinden, bevor sie zur Brennerdüse strömen und dort unter großer Hitze verbrennen. Bei der Wahl der passenden Düse für den Brenner sind Faktoren wie Stärke und Güte der Werkstücke zu beachten.

Werden Schweißbrenner, Ausrüstungsgegenstände und Komponenten häufig genutzt, so unterliegen selbst die hochwertigsten Geräte einem natürlichen Verschleiß. Dabei können beispielsweise Dichtungsringe porös und instabil werden. Aus diesem Grunde sollten solche Verschleißteile regelmäßig überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden.

 

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