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Corona: Beatmung hilft Leben ­retten

Bei einer Covid-19-Erkrankung kann die künstliche Beatmung mit medizinischem Sauerstoff lebensrettend sein. Messer hat in vielen betroffenen Ländern schnell reagiert und im Eilverfahren zusätzlichen medizinischen Sauerstoff bereitgestellt – auch für Notkrankenhäuser.

Krankenhäuser beziehen medizinischen Sauerstoff in flüssiger Form über die Belieferung in fest installierten Tanks. Das Gas wird vor Ort verdampft, das heißt, in einem Wärmetauscher von der Umgebungstemperatur aufgewärmt, und über Rohrleitungen direkt in die Intensivzimmer oder Operationsbereiche geleitet. Dort kann es dann entnommen werden. In Schwerpunktkrankenhäusern ist nach den Erfahrungen in den zuerst sehr stark von der Pandemie betroffenen Ländern, wie China oder Italien, später auch Spanien und Frankreich, der Bedarf an medizinischem Sauerstoff in flüssiger Form stark gestiegen. Für Messer bedeutete das nicht nur eine Verstärkung der Produktion: Auch mussten zügig zusätzliche Tanks und Verdampfer aufgebaut werden, Transportmittel wurden benötigt, und das eigene Personal musste vor dem Virus geschützt werden, um diese Aufgaben zu bewältigen.

Der Gasebedarf stieg in den ersten Wochen der pandemischen Ausbreitung der Lungenerkrankung Covid-19, die durch das Sars-CoV-2-Virus, häufig einfach als „Coronavirus“ bezeichnet, ausgelöst werden kann, von Land zu Land unterschiedlich schnell und änderte sich stündlich. In stark von der Pandemie betroffenen Gebieten stieg die Nachfrage nach medizinischem Sauerstoff teilweise um das Zehnfache an. Gleichzeitig bereiteten sich auch weniger stark betroffene Länder, etwa in Osteuropa, auf die Pandemie vor. Daher stieg auch dort der Bedarf an medizinischem Sauerstoff in Gasflaschen für Notkrankenhäuser und lokale Beatmungsstationen – eine logistische Herausforderung, nicht zuletzt, weil medizinische Flaschen und Druckregler nur in einer begrenzten Anzahl vorhanden sind.

Aufruf zur Rückgabe von Gasflaschen gestartet

Medizinische Gasflaschen und Druckregler sind meist im Umlauf, werden an Arztpraxen vermietet und kommen bei Bedarf zur Neufüllung zurück. Messer startete im April einen Aufruf über die Sozialen Medien, den Produktionswerken von Messer nicht mehr benötigte Flaschen zurückzugeben. Gleichzeitig wurden Neuflaschenbeschaffungen und Gasflaschen im Service umdisponiert, Gasflaschenbündel in Einzelflaschen zerlegt und mit Prüfwerken und Gasflaschenherstellern eine prioritäre Behandlung vereinbart, mit dem Ziel, ausreichend Equipment für den medizinischen Bereich frei zu haben. Mit Erfolg: mehrere tausend Gasflaschen konnte Messer so außerordentlich zur Verfügung stellen. Gleichzeitig wurden die Produktionskapazitäten erhöht.

Ein besonderes Augenmerk liegt seither bei Messer ebenfalls darauf, die eigenen Mitarbeitenden vor der Ansteckung mit dem Virus zu schützen – besonders im Bereich der Produktion, Abfüllung und Logistik von Gasen. Dort, wo räumliche Trennung nicht möglich war, wurde, soweit möglich, ein Mehrschichtbetrieb eingeführt, und die Fahrerinnen und Fahrer wurden mit persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet.

Das folgende Video von Messer in Ungarn gibt Ihnen einen Eindruck:

 

Notkrankenhäuser in vielen Ländern versorgt

Als Lazarett wurden zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert die Pestkrankenhäuser bezeichnet – später wurde der Begriff vor allem für Kriegsspitäler verwendet. Seit der Corona-Krise wurden in vielen großen Städten in aller Welt Lazarette errichtet, um im Notfall eine große Anzahl von Erkrankten zu versorgen. Messer hat in vielen Städten die entsprechende Versorgung mit medizinischem Sauerstoff gewährleistet. In Deutschland stattete Messer das Notkrankenhaus in den Messehallen der Stadt Hannover mit einem Tank für flüssigen Sauerstoff aus, im kroatischen Zagreb wurde das städtische Krankenhaus um 220 Betten in Zelten erweitert und das erforderliche Beatmungsequipment installiert.

In Kolumbien hatte Messer die Gelegenheit, sich auf die bevorstehende Ankunft der Pandemie vorzubereiten. Der Kauf von Flaschen, Tanks, Dewars und Sauerstoffkonzentratoren erwies sich als Grundvoraussetzung, um unseren Krankenhauskunden eine rechtzeitige und sichere Versorgung mit stark nachgefragtem Sauerstoff und medizinischer Luft zu gewährleisten, sowie für die Möglichkeit, Patienten, die während der COVID-19-Pandemie Sauerstoff benötigen, zu Hause zu versorgen. Das REMEO-Programm wurde in seinen Hauptzentren ausgeweitet, um mehr Patienten aufnehmen zu können und damit Intensivstationen für die Versorgung von COVID-Patienten mit hohen klinischen Komplikationen frei zu machen.

Auch in Wien, Barcelona, New York, Paris, Sao Paulo und Rio de Janeiro, um nur einige in den Hotspots der Corona-Krise zu nennen, wurden Lazarette errichtet und – zusätzlich zu vielen Krankenhäusern in aller Welt, die bereits Bestandskunden sind – von Messer mit Sauerstoff beliefert. Die von vielen Regierungen schnell verhängten Ausgangs- und Kontaktsperren zur Eindämmung von Corona hat – zumindest während der ersten Welle – dazu beigetragen, dass die Infektionszahlen in den meisten Ländern vergleichsweise niedrig gehalten wurden und nicht alle Präventionsmaßnahmen greifen mussten. Bei vielen Menschen ist die Infektion glücklicherweise glimpflich verlaufen, und über zwei Millionen Personen sind mittlerweile wieder genesen.

Dennoch gedenken wir von Messer an dieser Stelle mit tiefer Trauer der über 922.252 Menschen [Quelle: WHO, 14.09.2020], die an den Folgen einer Erkrankung an Sars-CoV-2 verstorben sind.

Imagebroschüre Medizin

 

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